Digitalität in den Fachdidaktiken (DFd)


Übersicht


Computer im Deutschunterricht? Lehrende erklären Grammatik am Tablet? Genau damit beschäftigt sich das DFd-Projekt (kurz für „Digitalität in den Fachdidaktiken): Wir möchten herausfinden, ob und wie sich digitale Textzugänge für den Schulunterricht eignen – und das dann den Lehramtsstudierenden vermitteln. Dazu arbeiten wir mit unterschiedlichen Texten, das können beispielsweise Zeitungsartikel sein oder auch literarische Werke, welche die SchülerInnen mit digitalen Werkzeugen ganz neu entdecken können. Wir verwenden Annotationen, automatische Textanalysen und unterschiedliche Visualisierungen – dafür nutzen wir Tools wie CATMA, TagAnt, AntConc oder Voyant.

Vorgehensweise


Zunächst wählen wir einen Unterrichtsgegenstand aus, zum Beispiel literarische Motive des Sturm und Drang. Als Textgrundlage eignet sich hier etwa Goethes „Die Leiden des jungen Werther“, den sicher die meisten SchülerInnen kennen. Nun schauen wir, welche digitalen Herangehensweisen sich für die Vermittlung der Motive eignen, etwa Visualisierungen oder Konkordanzen, also die Möglichkeit, bestimmte Worte in ihrem Textkontext anzeigen zu lassen. Das Spannende an unserem Projekt ist, dass wir mit aktuellen Werkzeugen aus der Sprach- und Literaturforschung arbeiten und die SchülerInnen so vielleicht das ein oder andere sprachliche Phänomen entdecken können, das sie ohne den digitalen Zugang gar nicht bemerkt hätten.

Kontakt


Technische Universität Darmstadt

Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft

Besucheradresse:
Landwehrstraße 50A
Gebäude S4|23
64293 Darmstadt

Postanschrift:
Dolivostraße 15
64293 Darmstadt

Formalia


Betreut wird unser DFd-Projekt von zwei Professoren, einem Post-Doc und einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin und läuft noch bis April 2018. Um besonders interessante Erkenntnisse zu gewinnen, arbeiten wir mit vielen Institutionen der TU Darmstadt zusammen, zum Beispiel dem Institut für Geschichte, der hochschuldidaktischen Arbeitsstelle, den Medienpädagogen, der Universitäts- und Landesbibliothek und dem Zentrum für Lehrerbildung.

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