Discourse Lab


Übersicht


Ein soziales Netzwerk für WissenschaftlerInnen? Genau das ist das Discourse Lab: Nutzerinnen und Nutzer haben hier die Möglichkeit, projektbezogene Gruppen zu erstellen und sich auf diesem Weg dann untereinander auszutauschen. Im Zuge dieser Vernetzung bauen wir auch Korpora auf, die sich aus unserer Arbeit ergeben und stellen diese dann für Mitarbeitende oder für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Korpora sind übrigens Sammlungen von Texten oder mündlichen Aussagen. Zur Analyse dieser Korpora nutzen wir sprachstatistische Werkzeuge, wie z.B. die Tools CQPWeb und CATMA.

Vorgehensweise (am Beispiel einer kollaborativen, studentischen Hausarbeit)


18 AutorInnen haben im Discourse Lab gemeinsam innerhalb von zwei Wochen die Arbeit „Die Zuschreibung kultureller Stereotype in dem Text ‚Im Gaumen der Globalisierung‘“ verfasst. In einer Seminarsitzung haben wir die Gliederung der Hausarbeit gemeinsam entworfen und einzelne Arbeitspakete verteilt. Im Laufe einer Woche ist so über den kollaborativen Texteditor BuddyPress Docs eine erste Version der Hausarbeit entstanden, die wir in der folgenden Woche dann mit vertauschten Rollen noch einmal überarbeitet haben. Neben solchen studentischen Projekten sind aber auch interessante, wissenschaftliche Publikationen im Discourse Lab entstanden – wie z.B. der Text „Twittern als #Alltagspraxis des Kunstpublikums“ von Marcus Müller und Jörn Stegmeier, der 2016 in der Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik erschienen ist.

Kontakt


Technische Universität Darmstadt

Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft

Besucheradresse:
Landwehrstraße 50A
Gebäude S4|23
64293 Darmstadt

Postanschrift:
Dolivostraße 15
64293 Darmstadt

Formalia


Unser Discourse Lab, das von der DFG-Exzellenzinitiative an der Universität Heidelberg gefördert wird, besteht seit dem Jahr 2014. Noch bis Ende 2017 sind drei Mitarbeitende im Projekt beschäftigt und kooperieren u.a. mit dem Centre for Corpus Approaches to the Social Sciences der University of Lancaster (Prof. Tony McEnery), der Deutschabteilung der Beijing Foreign Studies University (Prof. Jia Wenjian) und dem Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg (Prof. Ekkehard Felder).

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