Humanist Computer Interaction auf dem Prüfstand


Übersicht


Im Zuge der Digitalisierung der Geisteswissenschaften verschmelzen auch deren „klassische“ Arbeitsweisen zunehmend mit computergestützten Methoden. Doch wie gestaltet sich diese Verknüpfung von analogem und digitalem Arbeiten in der Praxis? Was sind die Bedingungen für ihr Gelingen? Welche neuartigen Möglichkeiten gehen mit ihr einher? Wir untersuchen geisteswissenschaftliches Arbeiten in virtuellen Forschungsumgebungen und möchten hierdurch herausfinden, welche Innovationspotentiale die Verbindung von „klassischen“ analogen Methoden mit der gemeinsamen Nutzung digitaler Werkzeuge für geisteswissenschaftliche Forschungsprozesse bereithält.

Vorgehensweise


Über einen Zeitraum von rund zwei Jahren soll die gemeinsame Arbeit einer bestimmten Gruppe von Forschenden an vorab definierten Themen bzw. Fragestellungen und in einer dafür passenden virtuellen Forschungsumgebung beobachtet und bewertet werden. Nach der anfänglichen Festlegung der Rahmenbedingungen durch das interdisziplinäre Team aus Geisteswissenschaften, Informatik und Medienmanagement trifft sich das Projektteam zu mehreren Workshops mit jeder der Forschungsgruppen, um die Arbeitsprozesse, deren Fortschritte, aber auch die Schwierigkeiten zu analysieren. Dabei wird ein ganzes Set verschiedener Methoden aus dem Bereich der Nutzeranalyse zum Einsatz kommen, von der Echtzeit-Beobachtung bis hin zu dokumentarischen bzw. rekonstruktiven Verfahren. Durch diesen Längsschnitt der digitalen Workflows sollen innovatorische Potentiale, signifikante Probleme und nicht zuletzt Best-Practice-Szenarien virtueller Forschungskollaborationen in den Geisteswissenschaften ermittelt werden.

Kontakt


Technische Universität Darmstadt

Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft

Besucheradresse:
Landwehrstraße 50A
Gebäude S4|23
64293 Darmstadt

Postanschrift:
Dolivostraße 15
64293 Darmstadt

Formalia


Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+" bis Ende 2020 gefördert.

Das Fachgebiet Computerphilologie und Mediävistik  der TU Darmstadt, der Arbeitsbereich Alte Geschichte der JGU Mainz und der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Medienmanagement der Hochschule Mainz bilden hierbei einen interdisziplinären Forschungsverbund, der durch weitere Einrichtungen beratend unterstützt wird.

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